Pressemitteilung vom 05.02.2007

AAFP sieht in Ministerin Schmied Anwältin für österreichischen Film


Wien (OTS) - Vertreter der österreichischen Filmwirtschaft sind am Freitag mit Bundesministerin Dr. Claudia Schmied zusammengetroffen. dass "ihr das Filmland Österreich ein wichtiges Anliegen ist". Bei dem einstündigen Gespräch haben die Vertreter des Österreichischen Produzentenverbandes (AAFP) und des Verbandes Filmregie Österreich die derzeit schwierigen Rahmenbedingungen der Film- und Kreativwirtschaft angesprochen: Unter anderem den starken Druck durch ausländische, insbesondere US-amerikanische Filme, die die Auswertung österreichischer Filme in den heimischen Kinos behindern, die akute Geldknappheit österreichischer Filmproduktionen, die hohe Arbeitslosigkeit bei Filmschaffenden, das Abwandern von Regisseuren, Kameraleuten und Fachpersonal und das Verschwinden von kreativem Potential. Dabei hat sich die inhaltliche Bandbreite vom geförderten Spiel- und Dokumentarfilm über Fernsehproduktionen bis hin zum Werbe-, Wirtschafts- und Bildungsfilm erstreckt.

Gabriele Kranzelbinder, Präsidentin des AAFP, hat darauf hingewiesen, wie notwendig die Aufstockung von Fördermitteln sowohl im Spiel-, Dokumentar- als auch Bildungsfilm ist. Darüber hinaus hat der AAFP zum Thema Finanzierung konkrete Vorschläge präsentiert: Eine Contentabgabe, eine Besteuerung von Werbefenstern und Steuer-Anreize für Film-Produktionen, die in einigen Nachbarländern Österreichs bereits erfolgreich eingeführt sind und dort das Produktionsgeschehen nachhaltig beleben.

Abschließend hat Kranzelbinder betont, dass es gut sei, dass Österreich endlich wieder ein Ressort hat, das der Kultur und den Kulturschaffenden in Österreich wieder ihren hohen Stellenwert gibt.

Rückfragehinweis:
Verband Österreichischer Filmproduzenten (AAFP)
Tel.: 0650-518 35 90
 
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