Ma Mére

Meine Mutter

ein Film von Christophe Honoré

Amour Fou Filmproduktion GmbH

Ma Mére
Drama | 2004 | 100 min | Französisch (mit engl. UT) | 35 mm | 1:1.66


Pierre ist 17 und lebt eine unbescholtene Adoleszenz bei seiner Grossmutter. Die Sommerferien verbringt er mit seinen Eltern auf den Kanarischen Inseln, wo er mit den ehelichen Eskapaden zweier Menschen konfrontiert wird, die sich hassen und gegenseitig das Leben zur Hölle machen.

Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters wird Pierre in die Gefilde der Perversion eingeführt - von Héléne, seiner Mutter, die er verehrt und als reine Frau sieht, die mit einem abstossenden Mann leben musste. Es ist Pierre dennoch bewusst, dass seine Mutter ein Leben von alkoholischen und sexuellen Ausschweifungen führt.

Seine Mutter nimmt ihn mit auf ihre Streifzüge und stellt ihn Réa vor, einer verführerischen jungen Frau, die auch ihre Geliebte ist. Die junge Frau zieht Pierre hinein in einen Strudel von Orgien und Ausschweifungen. Er entdeckt die Ekstase der Verderbtheit, in der sich Qual, Scham, sexuelles Vergnügen, Ekel und Respekt vermischen.

Seine Mutter zieht es vor, auf Distanz zu gehen. Während ihrer Abwesenheit findet Pierre Liebe und ein gewisses seelisches Gleichgewicht bei Hansi, einer jungen Frau, die seiner Mutter nahestand. Aber Héléne ist bald zurück, und am tiefsten Punkt des Abgrunds führt sie ihren Sohn in die Verwirklichung ihrer gemeinsamen inzestuösen Phantasie, im selben Augenblick, in dem sie sich das Leben nimmt.

Besetzung:
Regie: Christophe Honoré
Drehbuch: Georges Bataille
Schnitt: Chantal Hymans
Tonschnitt: Frédéric Fichefet
Ton: Jean Claude Brisson
Kostüm: Pierre Canitrot
Leiter der Post-Produktion: Julien Diehn
Darsteller: Isabelle Huppert, Louis Garrel, Emma de Caunes, Richard Rousseau
Drehort: Las Palomas (Kanarische Inseln)
Produktionsleitung: Sylvain Monod
Co-Produzenten: Gabriele Kranzelbinder, Alexander Dumreicher-Ivanceanu


Regie: Christophe Honoré
Kamera: Helene Louvart

Produktion: Paulo Branco




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