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Das Sein und das Nichtsein Film von Bady MinckKGP - kranzelbinder gabriele production Being and Nothingness Experimentalfilm | 2007 | Österreich, Luxemburg | 10 min | Farbe | 35mm | 1:1.66 Das Sein und das Nichts macht die Parameter der Entstehung von Musik filmisch sichtbar. Musik wird in Bilder gegossen - what you see is what you hear. Der Dirigent fungiert als Dompteur der Zeit und als Herr über die Stille. Die einzelnen Musiker sind nur sichtbar in den extrem kurzen Zeiträumen, in denen sie spielen. Ihre Körper beginnen wie Noten auf einer filmisch visualisierten Partitur zu tanzen. Die voranschreitende Dekonstruktion der Musik wird visuell von einem dekonstruierten Bild begleitet. Das Sein und das Nichts transformiert ein Musikstück ins Visuelle und beschäftigt sich mit der Position des Menschen in diesem Klanglichtspiel. Nach einem Prolog, in dem der Komponist und Dirigent Beat Furrer beim Beschaffen und Bearbeiten einer Schumann-Partitur gezeigt wird, ist die Aufführung des Stückes das Thema des Films: Während die Noten am Blick des Betrachters vorbeiziehen, erscheinen und verschwinden die Musiker des Klangforum Wien nach Maßgabe ihres akustischen Beitrags. So entsteht eine Choreographie der Töne, die Flüchtigkeit der Musik und ihre Unermesslichkeit wird in ein Ballett der Körper umgewandelt, das zwischen Präsenz und Abwesenheit die Instabilität des Seins als dialektisches Mikro-Spektakel feiert. Besetzung: Beat Furrer, Pozzo Furrer, Hans Lugmair, die Musiker des Klangforum Wien >> Markus Deuter, Andreas Eberle, Vera Fischer, Thomas Frey, Uli Fussenegger, Andrew Jezek, Andreas Lindenbaum, Gunde Jäch-Micko, Florian Müller, Anders Nyqvist, Dimitrios Polisoidis, Edurne Santos, Sophie Schafleitner, Lukas Schiske, Petra Stump, Christoph Walder, Björn Wilker, Bernhard Zachhuber Regie: Bady Minck Kamera: Jörn Staeger, Martin Putz Produktion: Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Gabriele Kranzelbinder, Bady Minck Verleih: SixpackFilm www.badyminck.com/ |