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| PRESSEAUSSENDUNG - Initiative Film TV |
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Filmförderung
in Krisenzeiten? Gerade jetzt!
Initiative
Film TV fordert Erhöhung der Filmförderung
Um
den positiven Trend weiter zu fördern, ist
es notwendig, die längst fällige substantielle und anhaltende Erhöhung der
nationalen Filmförderung vorzunehmen.
Die
von BM Claudia Schmied bereits durchgeführte Anhebung der Fördermittel für das
Budget 2008 wird von den Filmschaffenden zwar begrüßt, stellt aber
letztlich einen Tropfen auf den heißen Stein dar. Auch die direkt im BMuKK
eingegliederte „innovative“ Filmförderung bedarf dringend zusätzlicher Mittel,
nicht zuletzt um die Förderung des Nachwuchses nicht zu gefährden. Es gilt, die
Unverwechselbarkeit des österreichischen Films als wesentlichen Träger
österreichischer Kultur und Identität zu erhalten.
Gerade in
einer Zeit der drohenden Wirtschaftskrise ist es wichtig, dass der Staat
seine finanziellen Impulse dort setzt, wo die eingesetzten Mittel auch
wirtschaftlichen Erfolg versprechen - für den österreichischen Film gilt dies
in besonderem Maße. Über die Umwegrentabilität der eingesetzten Mittel
profitieren von einem größeren Produktionsvolumen auch Tourismus und
Fremdenverkehr sowie das Finanzministerium. Österreichische Filme sind im
europäischen Vergleich überdurchschnittlich erfolgreich, die zur Verfügung
stehenden Mittel halten dem europäischen Vergleich allerdings
bis jetzt nicht stand.
Die Initiative
Film TV fordert daher die Partner der Koalitionsverhandlungen dazu auf,
den zahlreichen Versprechen der Parteien nach dem Gewinn des Oscars für Stefan
Ruzowitzky endlich Taten folgen zu lassen und
für das Österreichische Filminstitut ein Jahresbudget von zumindest
20 Mio ab 2009 sowie ein Jahresbudget von 5 Mio für die „innovative“ Förderung
ins Regierungsprogramm aufzunehmen. In kaum einer anderen Branche wird der
"return on investment" – auch durch den hohen Beschäftigungseffekt in
Zeiten steigender Arbeitslosigkeit- so hoch sein wie im österreichischen Film.
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